Energieausweise

Das Thema Energieausweis löst bei Immobilienbesitzern und Erwerbern regelmäßig Unsicherheiten über die richtige und falsche Verwendung und deren Rechtsfolgen aus.

Häufige Fragen:

1. Wann und wem muss ein Energieausweis zugänglich gemacht werden? Antwort
Der Energieausweis ist bei Neubauten oder wesentlich geänderten Gebäuden (gem. § 16 (1) EnEV) der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen. Außerdem ist der Energieausweis (gem. § 16 (2) EnEV) bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung, und Leasing bestehender Gebäude, dem potentiellen Interessenten, spätestens und unverzüglich nachdem der Interessent dies verlangt hat, zugänglich zu machen.

2. Welchen Ausweis benötige ich, einen Bedarfs- oder Verbrauchsausweis? Antwort
Beim Neubau bzw. der Erweiterung eines Bestehenden Gebäudes ist immer ein Energieausweis auf Grundlage des Bedarfs notwendig. Eigentümer von Gebäuden mit mehr als vier Wohneinheiten oder von Nichtwohngebäuden können frei zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis wählen. Für Wohngebäude mit weniger als 5 Wohneinheiten und bei denen der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, ist eine Ausweis auf Grundlage des Bedarfs unbedingt notwendig. Dies gilt nicht wenn das Gebäude der 1. Wärmeschutzverordnung vom November 1977 entspricht, dann besteht Wahlfreiheit.

3. Ab wann ist der Energieausweis Pflicht? Antwort
Spätestens seit dem 1. Januar 2009 ist der Energieausweis für alle Wohngebäude Pflicht. Die Ausnahme bilden Wohngebäude mit einer Nutzungsdauer von <4 Monaten/Jahr (z.B. Wochenendhäuser). Sowie Betriebsgebäude die zur Haltung von Tieren genutzt werden. Außerdem sind Kirchen, Gewächshäuser und Betriebsgebäude mit einer Innentemperatur von <12°C. Außerdem sind sämtliche Baudenkmäler von der Energieausweispflicht befreit.

4. Bin ich mit einer „Verzichtsklausel“ im Notarvertrag aus dem Schneider? Antwort
Da der Energieausweis bereits bei Verlangen eines potentiellen Interessenten vorgelegt werden muss, kann bei logischer Betrachtung nicht erst bei letztendlichen Vollzug des Verkaufs dafür ein Ausschluss erfolgen. Wer seine Immobilie ohne Energieausweis verkaufen oder vermieten möchte, macht sich schlicht Strafbar. Denjenigen erwarten empfindliche Geldbußen sollte zu einer Anzeige kommen. Außerdem ist es in der Praxis häufig so, dass für Immobilien ohne Energieausweis weniger gezahlt wird.

5. Was bringt mir ein „Online-Energieausweis“? Antwort
Unzählige Anbieter locken mit Energieausweisen über Online-Formular für gerade einmal 20€ oder 30€. Ein Energieausweis ist nur dann gültig, wenn die eingetragenen Daten auch der tatsächlichen Gegebenheit entsprechen. Der Stempel und die Unterschrift vom Aussteller allein machen einen Energieausweis also nicht gültig. Somit liegt es in der Natur der Sache, dass ein Onlinedienst nicht immer die Möglichkeit hat, die Daten des Eigentümers auf Plausibilität zu Prüfen. Somit besteht hier regelmäßig die Gefahr einen ungültigen Ausweis zu erhalten, da die erforderliche Datenaufnahme für einen Bedarfsausweis unbedingt in die Hände eines Sachverständigen gehört!

Gerne Beraten wir Sie auch persönlich zum Thema Energieausweis. Bei Bedarf erhalten Sie bei uns einen entsprechenden Energieausweis.


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